Was passiert hier?

Temporär eher nix…..

Projekte Oktober

Der Oktober geht schon bald zu Ende, das gewünschte Soll an Projekten wurde, das sehe ich schon jetzt, mal wieder nicht erreicht. Obwohl ich darauf achte ein ausgeglichenes Maß an unterschiedlichen Aktivitäten die mir wichtig sind in den monatlichen Projektpool zu werfen. Naja, Zeitmangel ist trotz allem ein Problem.

Was stand und steht denn auf dem Plan? Mal eben Evernote konsultieren, habe es selbst nicht mehr alles parat: MOOCs, Yoga, Sport, Python, Sachbuch.

Gut dabei bin ich derzeit mit den MOOCs. Und zwar zum einen bei Coursera An Introduction to Interactive Programming in Python: Zwar hinke ich mit den Abgabeterminen konsequent hinterher, aber da ich mich ohnehin nicht für ein Zertifikat registriert habe, spielt das keine große Rolle. Bisher habe ich die Kapitel (Weeks) 0 und 1 durch. Die Lern- und Anspruchskurve ist steil, also durchaus ein Kurs der nicht nur absoluten Greenhorns sondern auch Menschen mit gewissem Vorwissen was bringen kann. Bin selbst schon etwas erfahren mit Python, lerne aber schon ab Woche 1 neues hinzu. Besonders positiv fällt bei diesem MOOC die lebhafte und hilfsbereite Community auf. Da sehr viele Teilnehmer die Termine verpassen gibt es eine rege Peer-Feedback Diskussion um die jeweiligen Programmierlösungen. Sehr interessant ist es dabei, die individuellen Lösungsansätze zu sehen und dabei viel neues zu lernen. Zuletzt wurde das Spiel Rock-paper-scissors-lizard-Spock programmiert.

Als zweites bin ich seit letztem Wochenende mit Christian Spannagel (@dunkelmunkel) im Mathe-MOOC: Mathematisch denken! unterwegs. Dieser ist viel weniger trocken, mehr auf spielerisches Lernen und auf Unterhaltung ausgelegt als der Python-MOOC. Unter den Users gab es dazu die eine oder andere kritische Stimme, wegen angeblich überflüssiger Videos. Die Mehrheit und auch ich sehen das jedoch ganz anders. Ein MOOC darf auch Spaß machen und Unterhaltung sein. Gerade bei dieser Form des Lernens, die doch wohl für die meisten ein Nebenbei, neben Arbeit und prall gefülltem Alltag bedeutet, ist eine unterhaltsame, lehrreiche Abendgestaltung genau das richtige. 

Und ansonsten: Ich sehe, so schlecht steht es gar nicht um mein Projekt-Soll. Yoga läuft, Joggen und schwimmen auch. Python abseits vom MOOC kam die letzten paar Wochen etwas zu kurz, Lisa Randall ebenfalls. Dafür habe ich mir, jobbedingt, weitere Kenntnisse in PostgreSQL und PostGIS angeschafft. Auch nicht schlecht.

Dienstag, 22. Oktober 2013

Vernetzt euch!, diesmal zu hören von Kiezneurotiker

Der Ruf erklingt immer mal wieder, so wirklich gehört wurde er kaum. 

Ich blogge zwar auch schon seit Jahren, so richtig aktiv jedoch nie. Lesend verfolge ich die deutschsprachige Blogospäre jedoch seit es sie gibt. Und ja, früher wurde mehr verlinkt. Und ja, das ist schade. Vernetzt euch wieder mehr, macht vor allem auch unbekanntere Blogs publik. Ich will versuchen, bei meinen sehr sporadischen Bloggereien darauf zu achten. Und vielleicht nicht jeden Artikel nur schnell auf Twitter zu schmeißen, weil es bequem ist und man ja eh gerade unterwegs ist und daher gerade nicht bloggen kann.

Vor einiger Zeit hatte ich mal damit angefangen, mir, die gesammelten Artikel und Blogposts die ich meist unterwegs in Pocket lese, anschließend zu mailen und optimalerweise auch einen kurzen Kommentar dazu zu schreiben. Vor allem auch um für mich selbst etwas nachhaltiger zu Lesen und nicht alles nach zwei Tagen wieder vergessen zu haben. Sollte ich vielleicht nochmal überdenken und in der einen oder anderen Form wieder in Angriff nehmen. 

Work-Life-Balance: Vom Wunsch zur Wirklichkeit

Ich bin, was solche Begriffe und deren Vereinnahmung durch die Ökonomie angeht, generell sehr skeptisch eingestellt. Viel zu viele Lebensbereiche werden unter rein ökonomischen Gesichtspunkten betrachtet. Wirtschaftliches Denken beherrscht die Gesellschaft weit mehr als es ihr gut tut. 

Zunächst hört es sich ja innovativ, mitarbeiterfreundlich und sozial engagiert an, wenn Firmen wie einst Google und andere Unternehmen, die das Web 2.0 vorangebracht haben, ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen Freiräume anbieten. Kindergarten und Fitnessstudio integriert. Wellness- und Spassbereiche, Tischtennisplatten und gemütliche Sofaecken zum Abhängen, zocken, quatschen und Bier trinken. Aber was steckt oft dahinter, was ist die Intention des Arbeitgebers. Natürlich soll sich der Mitarbeiter mit seiner Firma identifizieren, soll möglichst mehr Zeit am Arbeitsplatz verbringen als im Vertrag steht, soll keine Entschuldigung mehr vorbringen können wie Kinder zum Kindergarten oder sonstwohin bringen, privates Engagement in der Sportgruppe oder einem anderen außerbetrieblichen Verein/Ehrenamt. 

Ziel ist die Kontrolle des Mitarbeiters über das Arbeitsverhältnis hinaus. Auch die Freizeit soll zu großen Teilen mit Kollegen ins Firmenumfeld integriert werden. Wer da nicht mitmachen will, weil man gerne auch mal nicht mit Kollegen sondern anderen Freunden und Bekannten Zeit verbringen möchte wird dabei schnell schräg angesehen. Erfahren habe ich das als Berichten eines Freundes der in Dublin bei Google gearbeitet hatte. 
Es kann Vorteile haben, grundsätzlich ist aber Vorsicht geboten. Eine gesunde Trennung von Arbeit und Freizeit sollte mensch sich über die Ideologisierung des Ökonomischen bewahren.

Auch wenn dieser Artikel jetzt nicht explizit diese Thematik anspricht, ist doch die Kategorie passend. Man sollte sich nicht von Ökonomen erklären lassen wie ein gute “Work-Life-Balance” aussehen könnte.

Wie steht es eigentlich mit den Monatsprojekten?

Im letzten Post hatte ich für August ein paar Projekte erwähnt, denen ich einer von Plomlompom entliehenen Form der Gamification etwas vorantreiben wollte. Wie steht es eigentlich damit?

Seit dem letzten Post sind die Projekte aufgrund privater Troubleage etwas zum Erliegen gekommen. Leider! Weitergehen soll es damit aber auf jeden Fall. Zwar wurde das Monatsziel nicht in allen Bereichen erreicht, aber ich hatte damit jedenfalls mehr an den jeweiligen Aufgaben geschmiedet als ohne den selbtauferlegten Zwang. 

Was für den Herbst und Winter außerdem ansteht: Ich habe mich für drei MOOCs angemeldet. Onlinekurse, meist von Unidozenten geleitet, die mittels Videos, Übungsaufgaben, Hausaufgaben und Leistungstest unterschiedlichstes Wissen per eLearning vermitteln. Und das ganze meist kostenlos und somit ohne finanzielle Hürde für jeden Menschen nutzbar. Finde ich vom Prinzip her super, offene Bildung ohne Zugangsschranken. So muss die Universität der Zukunft aussehen. Bei Erfolg gibt es für das Erlernte ein Zertifikat, dass sich somit auch als Zeugnis nutzen lässt. Bei all dem privaten Rumgewerkel, den selbst erworbenen Skills ist es durchaus sinnvoll diese mit ein paar Zertifikaten belegen zu können. Teilnahme sei daher jedem empfohlen.

Kurse gibt es z.B. bei Iversity oder Coursera.

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Projekte im August, Zwischenbilanz

Dass ich hin und wieder mal in Plomlompoms Wiki herumlese, ist bekannt. Aus Interesse am Projekt seiner totalen Öffentlichkeit, aber vor allem auch, weil ich dort immer wieder gute Links zu lesenswerten Artikeln finde. Aus diesem Voyeurismus sind mir auch seine Monatsprojekte, in denen er sich immer wieder andere Aufgaben stelle, nicht unbekannt. Genauer thematisiert wurde das ganze vor kurzem nochmal im ‘Wir müssen reden’ Podcast von Michael Seemann (mspro) und Max Wilde (343max), Ausgabe 64, Titel Vorratspornospeicherung mit Plom als Gast.

Monatsprojekte, wie Plom sie betreibt, werden zu Beginn eines Monats mit Aufgabe und Stundenumfang festgelegt, wird das Soll nicht erreicht muss eine geringe Strafe bezahlt werden. Da ich selbst mit meinen vielfachen Interessen und immer wieder begonnen Projekten irgendwelcher Art leider oft nicht richtig weiterkomme – Ja, Selbstdisziplin ist nicht meine besondere Stärke! – will ich es auch mal auf ähnliche Weise versuchen. Plom wurde zwar ein gewisser Masochismus unterstellt, ich sehe in den Projekten aber auch eine Art Gamification, wie in einem Rollenspiel Aufgaben zu erfüllen und dadurch den Character zu skillen.
Seit über zwei Jahren fange ich sporadisch an etwas Python und JavaScript zu programmieren, leider sind die Lücken dazwischen zu groß um wirkliche Fortschritte zu machen. Mit anderen begonnen Projekten ist es oft nicht anders, sofern mich nicht Studium oder jetzt Erwerbsarbeit dazu zwingen. So konnte ich mir in den letzten Jahren un Monaten immerhin einige Skills in GIS, PostGIS, SQL und R aneignen.

Für den Monat August hatte ich mir also ein paar Projekte vorgenommen um das ganze mal auszutesten. Über die Hälfte ist rum, Zeit für eine Zwischenbilanz:

Eins ist schon jetzt klar: Ich habe mich natürlich übernommen! Grund dafür wahrscheinlich, die Vielfalt der Interessen. Nur ein Thema ist mir einfach zu wenig. Aber trotzdem, die positive Bilanz lautet auch: Ich habe weit mehr gemacht, als ich ohne konkrete Aufgabenstellung geschafft hätte!

Vorgenommen wurden folgende Projekte:

Python Skilling (7 Wochenstunden): Zunächst nochmal ohne konkretes Programmierziel, einfache Wiederholungen und Einarbeitung. PythonTheHardWay und HelloPython sind die Lehrer.
LisaRandall(VerborgeneUniversen, 3 Wochenstunden): Sachbücher lesen kam mir in der letzten Zeit viel zu kurz. Zu viel Zeit wurde mit kurzweiligen Texten im Netz verprokrastiniert. Da mein Bücherregal noch unzählige ungelesene Schätze enthält, nehme ich mir diese nach und nach vor. Auch unter dem Aspekt, dass ich langfristig viele davon los werden will. Lesen, Notizen machen, weg- und weitergeben.
GeoBuch (2 Wochenstunden): Studierter Geograph, jetzt im beginnenden Berufsleben, will ich an den Themen die mich intererssieren dran bleiben. Man vergisst viel zu schnell. Deswegen hier sowohl bekanntes auffrischen und erneuern, wie auch neues erfahren. Ein Projekt, dass ich bis zur heutigen Zwischenbilanzierung leider wieder komplett vergessen hatte. Lediglich zu Monatsbeginn habe ich ein wenig in einem GIS-Buch und in zwei geoarchäologischen Promotionen herumgelesen.
Sport (3 Wochenstunden): Finde ich sinnvoll auch ins Programm zu nehmen. Mache zwar ohnehin, lasse es aber auch gerne immer mal wieder schleifen. So habe ich eine höhere Lauf- und Trainingsmotivation.
Yoga, Meditation (1 Wochenstunde): Genauso mit Ruhephasen abseits des Schlafs. Schleift leider seit Monaten hinterher. Bisher hat leider auch die Projektivierung daran nichts geändert.

Sehr erfolgreich und fast am selbstauferlegten Soll bin ich bisher mit den Projekten Python, LisaRandall und Sport gediehen, die anderen hinken stark hinter.

18. April 2013

Gelesen:

Folgt….

dazwischen wird noch aufgefüllt. Ich mach das jetzt anders. Tagesaktuell klappt eh nicht. Nicht mein Ding.

11. April 2013

Gelesen:

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