Medienkonsum

Urheberrechtsdebatte

FAZ.net. Frank Schirrmacher, Schluss mit dem Hass: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/urheberrechtsdebatte-schluss-mit-dem-hass-11749057.html
Constanze Kurz, Die neuen Hilfssheriffs des Internets: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/aus-dem-maschinenraum/aus-dem-maschinenraum-die-neuen-hilfssheriffs-des-internets-11746770.html
Marcel Weiss, Urheberrechtsdebatte: Schluss mit der Weltfremdheit: http://www.neunetz.com/2012/05/13/urheberrechtsdebatte-schluss-mit-der-weltfremdheit/

Podcasts

Lars Quadfasel, Die Abgründe der Autonomie. Zur Kritik von Freiheit und Subjektivität: http://www.freie-radios.net/47023
SpOn. re:publica-Highlights Copyriots – was wird aus dem Urheberrecht? Videos der re:publica 12: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/urheberrechtsdebatte-bei-der-re-publica-a-832435.html
Philip Banse, Hackerinterviews für dctp.tv: http://philipbanse.de/wp/hacker-interviews-fur-dctp-tv/

Was passiert hier?

Temporär eher nix…..

Lesenotizen: Silke Helfrich (Hrsg.) – Commons

Ich beschäftige mich schon seit einigen Jahren relativ intensiv mit dem Gemeingütern/Commons/Allmende Komplex. Im Studium sowohl der Geographie als auch der Ethnologie gehörten die Überlegungen vom Elinor Ostrom, Thomas Robert Malthus und Garrett Hardins Tragedy of the Commons sowie historische Allmendebeispiele seit dem ersten Semester zum festen Inventar der Diskussion in vielen Lehrveranstaltungen.

Andreas Weber – Die Biologie der Allmende

Gestern abend den Beitrag von Andreas Weber im Commons-Buch gelesen, das gedruckt im Transcript-Verlag erschienen ist, derzeit jedoch als PDF frei zugänglich bei der Heinrich-Böll-Stiftung ist. Er erklärt Allmende und Commons als die Natur ökologischer Systeme und daher auch die beste Form sozialer und wirtschaftlicher Organisation wenn man die menschliche Gesellschaft in ökologischer und (nachhaltiger) Weise transformieren will. Der kapitalistische, nutzen-maximierende homo oeconomicus ist dafür jedenfalls ganz offensichtlich nicht geeignet.

Hier ein paar Zitate:

Das »egoistische Gen« ist kaum etwas anderes als ein auf die Biochemie zurück gespiegelter Homo oeconomicus (vgl. Dawkins 1978).
Man könnte die Allianz zwischen Biologie und Wirtschaft eine »ökonomische Naturideologie« nennen.

Der biologische Kosmos – und darin auch das Bild des Menschen – wandelt sich von einem Schlachtfeld feindlicher Optimierungsmaschinen zu einem Reigen von Subjekten, denen ihr eigenes Existieren etwas bedeutet und die ihre Existenzen in einem bedingten Wettbewerb und unter »schwacher Kausalität« miteinander aushandeln.

Die Natur als Ganze ist das Paradigma eines Haushaltes der Gemeingüter.
Nichts ist in ihr Monopol, alles ist Open Source. Nicht das egoistische Gen ist die Quintessenz des Organischen, sondern der offenliegende Quelltext jeder genetischen Information.

Witzig war, als ich zum Lesen zu müde wurde und stattdessen nochmal ein bisschen bei Youtube reinschaute, stieß ich auf Silke Helfrichs Vortrag auf der gerade gewesenen re:publica 12. Und welches Zitat stand auf der ersten Folie ihrer Präsentation? Richtig, genau dieses: „[…] Alles ist Open Source.“

Die DNA konnte sich in so viele Spezies verästeln, weil alle ihren Code nutzen dürfen, weil jeder das für ihn Sinnvollste daraus basteln kann. So besteht das menschliche Erbgut zu etwa einem Fünftel aus den Genen von Viren.

Die Natur in ihrem genuinen Allmendecharakter zu verstehen ist ein Weg, uns selbst neu zu verstehen, und zwar sowohl in unserer biologischen wie in unserer sozialen Lebendigkeit.

Der Allmendegedanke ist somit das vereinende Band für eine Weltsicht, die nicht länger vom Gegensatz Natur – Gesellschaft/Kultur ausgeht, sondern von den vielfältigsten Gemischen zwischen Kulturen und Naturen.

11. Mai 2012: Podcast-Logbuch

Heute gehört:

Hoaxilla #79 – ‘Weltuntergang 2012′

Kulturbüchse – die Hörsuppe

 

11. Mai 2012: Gelesenes

Was die Timeline so alles an Land spülte…

Urheberrechtsdebatte

Positionspapier zum Urheberrecht der VG-Wort: https://docs.google.com/viewer?url=http://www.vgwort.de/fileadmin/pdf/stellungnahmen/Positionspapier_zum_Urheberrecht_VG_WORT.pdf
Metronaut. Ich bin Urheber: http://www.metronaut.de/2012/05/ich-bin-urheber/
Campino2k. Kulturindustrie? Urheberrecht? http://campino2k.de/2012/04/08/kulturindustrie-urheberrecht/
Simon Weiß. Das Urheberrecht ist keine soziale Einrichtung: http://simonweiss.cc/2012/05/das-urheberrecht-ist-keine-soziale-einrichtung/
FAZ.net. Künstler, ihr seid nicht systemrelevant: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/urheberrechtsdebatte-kuenstler-ihr-seid-nicht-systemrelevant-11746404.html
Law-blog: Ihr seid nicht systemrelevant: http://www.lawblog.de/index.php/archives/2012/05/10/ihr-seid-nicht-systemrelevant/
Du bist kreativ? Mein Beileid: http://www.qlod.org/weltfrieden/?p=1858
SpOn. Die fünf größten Irrtümer im Urheberrechtsstreit: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/kuenstler-schreiben-offenen-brief-fuer-das-urheberrecht-a-832624.html
FAZ.net. Piraten & Urheberrecht, Ein notwendiger Protest: http://www.faz.net/aktuell/piraten-urheberrecht-ein-notwendiger-protest-11748450.html
CARTA.info. Wir sind die Urheber? Ohne mich: http://carta.info/43660/wir-sind-die-urheber-ohne-mich/

Interessantes zum *Flausch*

Filtersouveränität und Empathie: http://www.iheartdigitallife.de/filtersouveranitat-und-empathie/
Tante. Eine Kritik des #Flausch: http://the-gay-bar.com/2012/03/15/eine-kritik-des-flausch/

Geographisches

NZZ. Rätselhaftes Tiersterben in Peru: http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/raetselhaftes-tiersterben-in-peru_1.16852442.htm

Musikalische Begleitung

Urban DubTales Chapter IV: http://soundcloud.com/mio-mindstep/urban-dubtales-chapter-iv

Podcast-Entdeckung: HOAXILLA

Obwohl ich mich sicherlich als Podcastfreund der Stunde minus Null sehen kann, weil ich bereits regelmäßig downloadbare Audioschnipsel konsumierte als der Begriff Podcast noch gar nicht etabliert war, entdecke ich gerade in letzter Zeit wieder einige neue, sehr spannende Podcasts, die ich mit meinem geflattere überschütten muss. War wohl lange Zeit zu konservativ was die Suche nach Neuem anging, wohl auch weil ich zeitlich mit den bisherigen Talks und gepodcasteten Radiosendungen öffentlich rechtlicher Medienanstalten schon komplett ausgelastet war. Außerdem gibt es seit etwa einem halben Jahr die Hörsuppe, die immer wieder super Anregungen liefert! Aber egal, es gibt noch viel zu entdecken, was sich zu kennen lohnt. Dafür darf dann auch man die eine oder andere Sendung des Deutschlandradio hinten runter fallen, die zwar sehr gut gemacht sind, aber oft dann eben auch nur das wiederholen was ich sowieso schon längst weiß oder an aktuellem Geschehen mitbekommen habe.

Heute gehört: Meine erste Folge des skeptischen Podcast HOAXILLA! Und zwar das bereits zweite Gespräch dieser Reihe mit dem Kriminalbiologen Dr. Mark Benecke. Weltbekannt? Mir bisher unbekannt. Super Sendung, sehr interessantes Gespräch. Und gerade erst bei schreiben dieses Beitrags, sehe ich, dass es bereits zuvor ein Gespräch mit ihm gab. Hören, flattrn, hören. Und natürlich auch die anderen Podcasts der Reihe. YeaH!

Philosophie-Podcast: Jean-​Paul Sart­re, Ador­no und der Be­griff der Frei­heit

Heute gehört:

4. Mai 2012: Gelesen.

(und eigentlich wollte ich doch nur ein bisschen Shell-Scripten üben bevor ich arbeiten muss.)

1. Mai 2012: Lesenotizen

1. Mai, Frühlingssonne. Da will ich natürlich die paar Stunden Sonne, die mir nach langer Arbeitsnacht und anschließendem Schlaf bis in den Nachmittag noch blieben nicht in der Bude sondern auf dem Balkon verbringen. eBooks lese ich bisher auf einem Tablet, was super ist, vor allem für PDFs mit Abbildungen, die einen Großteil meiner e-Lektüre ausmachen. In der Sonne ist das allerdings nicht wirklich prickelnd. Muss dann vielleicht doch irgendwann nochmal einen eInk-Reader in meine Gerätesammlung aufnehmen. Andererseits: Als Bücherliebhaber und einige Jahre im Buchhandel gearbeiteter Mensch verfüge ich über eine nicht unbeachtliche Bibliothek die noch einiges an ungelesenen „echten Bücher“ bietet. Und deren Zahl wird, solange es immer wieder günstige Angebote und Remittenden zu ergattern gibt niemals kleiner sondern steigt schneller als ich mit dem Lesen hinterher komme.

So war also ein kurzer Blick ins Bücherregal nötig um meine heutige Lektüre zu entscheiden. Die Wahl fiel einmal auf das mittlerweile als Buch herausgegebene NovoArgumente Magazin, welches ich einige Zeit abonniert hatte. Mittlerweile ist es gekündigt, da die einst, zwar meist meiner Weltsicht nicht entsprechenden, aber doch interessanten und neue Aspekte liefernden Artikel immer Anlass zum Überdenken der eigenen Sichtweise boten, seit einiger Zeit jedoch doch sehr ins ideologische, lobbyistische abdriften. Und das, wo sich das Blatt selbst als freigeistig und unabhängig bezeichnet. Eigener Anspruch und Wirklichkeit passen also nicht wirklich zusammen. Nichtsdestotrotz, wurde mir das aktuelle Heftbuch geschickt und so las ich einige Beiträge über das europäische Krisengeschehen, das Demokratiedefizit und die angebliche Nichtvereinbarkeit von Wachstum (was für Novo von absoluter Wichtigkeit ist) mit Nachhaltigkeit (noch nicht online).

Schnell wurde ich überdrüssig, und nahm mir daher das schon seit langem im Regal schlummernde Vermessung der Utopie von Raul Zelik und Elmar Altvater zur Hand. Dort ging es dann auch gleich zu Beginn um Nachhaltigkeit (Der Begriff verfolgt mich regelrecht, obwohl ich ihn doch schon längst nicht mehr hören kann. Das liegt allerdings an seiner realen Verwendung und nicht der eigentlichen Bedeutung) und Wachstum, allerdings aus ganz anderer Perspektive.